Staats-Besuch am Bonner Hafen

Freitag, 02 September 2011

Staatssekretär Dr. Günther Horzetzky besichtigte am Donnerstag den Bonner Hafen in Graurheindorf.

Bonn, 02. September 2011. Vom aktuellen Stand des Ausbaus am Hafen Bonn überzeugte sich der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Günther Horzetzky, am Donnerstag vor Ort. Gregor Söns, Geschäftsführer bei Am Zehnhoff-Söns, und Gerd Thiebes, Prokurist, trafen sich mit Dr. Günther Horzetzky zum Austausch über die Entwicklungen in Bonn. Auf dem Programm seines Besuchs standen neben einem Rundgang über das Hafengelände sowie einem Vortrag zum aktuellen Umwelt-Thema „Short Sea Shipping“ die Diskussion über den weiteren Ausbau des Bonner Hafens, der sich derzeit im zweiten Bauabschnitt befindet und damit genau im Plan liegt. „Nach Fertigstellung der Expansion werden wir unsere Kapazitäten verdreifacht haben – Bonn wird zukünftig unter den Rheinhäfen eine noch bedeutendere Rolle einnehmen“, so Thiebes. Söns ergänzt: „Wir freuen uns über den Besuch des Staatssekretärs und darüber, ihm anhand unseres Hafenmodells bereits heute genau zeigen zu können, welche Verbesserungen der Ausbau für das Terminal Bonn in naher Zukunft bringen wird.“

40 Meter hoch: Blick von der Containerbrücke
Momentan wird das Areal umfassend erweitert und unter ökologischen Aspekten modernisiert. Im Mittelpunkt steht die neue Containerbrücke, die Horzetzky sich genau ansah – und sogar die Fahrt auf 40 Meter Höhe wagte: „Beeindruckend, wie riesig die Brücke aus nächster Nähe ist“, kommentierte er den über 120 Meter langen Brückenträger, der in gut 40 Metern Höhe über den Rhein ragt. „Aus dieser Perspektive habe ich das Siebengebirge sicher noch nie gesehen.“

Nach intensiven Schulungen zum Thema Sicherheit kamen die Mitarbeiter am vergangenen Samstag zum Hafenfest zusammen.

Bonn, August 2011. „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ – unter diesem Leitspruch fand am Samstag ein anspruchsvolles Programm rund ums Thema Sicherheit am Hafen in Graurheindorf statt. Betreiber Am Zehnhoff-Söns (AZS) lud die Mitarbeiter zu verschiedenen Schulungen ein. Neben Vorträgen und Trainings auf dem Papier setzt der Bonner Hafen dabei auch verstärkt auf Praxisnähe: die BG Verkehr (Berufsgenossenschaft für Verkehr und Transportwirtschaft) war mit Überschlagssimulator und Gurtschlitten vor Ort, sodass das Gehörte direkt erlebbar wurde. Ob Disponent oder Lkw-Fahrer, alle Hafenmitarbeiter hatten Gelegenheit, in den Simulatoren gefährliche Situation zu meistern und die richtige Reaktion bzw. das Vermeiden solcher Situationen im täglichen Straßenverkehr zu üben.

„Das waren niemals nur neun Stundenkilometer!“
AZS Berufskraftfahrer Johann Epp staunte nicht schlecht, als er aus dem Überschlagssimulator stieg: „Ein heftiges Gefühl! Wenn man sieht, wie die Plüschtiere durch die Fahrerkabine geschleudert werden, überlegt man sich demnächst dreimal, ob das eigene Handy wirklich auf dem Sitz liegen sollte!“ Sein Kollege Marco Fischer ergänzt: „Die Simulatoren haben mir die Gefahren selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten nochmal richtig bewusst gemacht. Zum Glück hab ich solche eine Situation noch nie im Straßenverkehr erlebt.“ Einig waren sich die Tester auch beim Gurtschlitten, der einen Aufprall mit und ohne Gurt simuliert: „Das waren niemals nur neun Stundenkilometer!“ – doch, die BG beweist, dass selbst bei einer vermeintlich niedrigen Geschwindigkeit schon heftige Kräfte wirken. Bei drei von vier schweren Lkw-Unfällen kann der Sicherheitsgurt Verletzungen der Fahrer vermindern oder sogar vermeiden. Auch Disponent Jan Mandt ist zufrieden: „Die Schulungen haben mir viele Abläufe nochmal ganz klar vor Augen geführt. Selbst wenn man den Job schon länger macht, es gibt immer Optimierungspotenzial.“ Einig sind sich die Mitarbeiter auch darüber, wie wichtig es ist, dass Unternehmen auf Weiterbildung setzen. „Wir haben eigene Fahrertrainer, doch die zusätzlichen Schulungen schärfen das Bewusstsein nochmal richtig. Ich bin froh, dass bei AZS nicht an Weiterbildungen gespart wird. Im Gegenteil, es wird großer Wert darauf gelegt – das ist mir persönlich bei der Wahl meines Arbeitgebers wichtig“, so Matthias Fuchs, der seit vier Jahren für AZS fährt. Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, schloss sich an die Schulungen das jährliche Hafenfest für die Mitarbeiter an. Bei Kölsch und Steak vom Grill konnten alle das Erlebte Revue passieren lassen. Höhepunkt war die Tombola, bei der unter den Mitarbeitern kunstvolle Blumenarrangements verlost wurden. So bot sich zum Schluss ein ungewohntes Bild am Bonner Hafen: ein Blumenmeer vorm Überschlagssimulator.

Der Bonner Hafen realisiert gemeinsam mit dem Warmwalzwerk Königswinter tonnenschwere Stahlbrammen-Transporte.

Bonn, 25. Juli 2011. Aus Sankt Petersburg in Russland machte sich vor wenigen Tagen ein schwerbeladenes Güterschiff auf den Wasserweg. Mit dem Küstenmotorschiff ging es nach Rotterdam, von dort aus per Binnenschiff Richtung Bonner Rheinterminal, wo bereits Lkw bereitstanden – der komplette Ablauf wurde von Am Zehnhoff-Söns organisiert. An Bord: über 90 Stahlbrammen mit einem Gesamtgewicht von mehr als 3.000 Tonnen. Benötigt werden die je neun Meter langen Stahlblöcke in Königswinter im Rhein-Sieg-Kreis. Den gewichtigen Transport hat Am Zehnhoff-Söns als Betreiber des operativen Hafengeschäfts in Bonn realisiert – mit einem Einzelgewicht von 32 Tonnen pro Stück keine leichte Aufgabe. „Uns war besonders wichtig, diesen Transport nicht nur sehr sicher, sondern auch möglichst umweltverträglich durchzuführen“, erklärt Gregor Söns, Geschäftsführer von Am Zehnhoff-Söns. „Den längsten Teil des Weges per Schiff, den kürzesten per Lkw – das ist die optimale Lösung für solch eine Herausforderung.“ Im Rahmen der „Short Sea Shipping-Initiative“ von Am Zehnhoff-Söns haben sich die Bonner die Verlagerung von Verkehren von der Straße auf den Wasserweg auf die Fahne geschrieben. Prokurist Gerd Thiebes dazu: „Short Sea reduziert Umweltbelastungen und entlastet das Budget. Es wäre wünschenswert, wenn noch mehr Unternehmen aus der Region diese Chance erkennen und nutzen würden.“

Bonner Hafen punktet mit Service und Infrastruktur
Bei der Verladung des ungewöhnlichen Stückgutes vom Binnenschiff auf Lkw am Montag waren auch die Chefs des Warmwalzwerkes Königswinter, Diplom-Ingenieur Hartmut Tamke und Roland Haas, anwesend. „Wir haben diese Aufgabenstellung mit verschiedenen Häfen besprochen und uns dann für Bonn entschieden. Ausschlaggebend war neben dem zuverlässigen Service die sehr gute Infrastruktur, die der Rheinhafen bietet“, so Tamke. Haas ergänzt: „Bisher hat alles reibungslos funktioniert – deshalb wird dies nicht der letzte Transport sein, bei dem der Bonner Hafen unser Logistik-Partner ist. Knapp 100 weitere Stahlbrammen werden momentan in Sankt Petersburg für uns auf den Weg gebracht.“ Verladen werden die Stahlbrammen mittels der modernen Containerbrücke, die der Bonner Hafen im Rahmen des Ausbaus errichtet hat. Per Lkw geht es ab dem Terminal mit jeweils einer Stahlbramme beladen – die fast das doppelte als der Lkw selbst wiegt – auf den gut 15 Kilometer langen Weg nach Königswinter, wo die Schwergewichte im Warmwalzwerk für Kunden aus den Bereichen Automotive, Hochund Tiefbau, Metall- und Maschinenbau weiterverarbeitet werden.

Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei allen Besuchern, Kunden und Partnern bedanken, die die diesjährige „transportlogistic“ Messe in München zu einem tollen Ereignis gemacht haben. Gemeinsam mit Ihnen haben wir sehr gute Gespräche führen können und es entstand ein interessanter Austausch rund um Fokus-Themen wie Short Sea Shipping, Aktivitäten in Asien und den Ausbau des Bonner Hafens.

Genießen Sie einige Impressionen vom Am Zehnhoff-Söns Messestand.
Schon jetzt freuen wir uns auf Ihren Besuch in 2013!

AZS ist neues Mitglied beim SPC

Freitag, 25 Februar 2011

Mit der Mitgliedschaft zum 1. Januar 2011 beteiligt sich das Unternehmen aktiv an einer Initiative des Verkehrsministeriums zur Verlagerung von LKW-Direktverkehren auf die Wasserstraßen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem SPC partizipiert das Unternehmen vom Wissenstransfer innerhalb des Netzwerkes.

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Terminal Bonn

Hafenstraße 1, 53117 Bonn
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